Digitale Sofortbildkameras: Das sind ihre Funktionen

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Waren die klassischen Sofortbildkameras noch groß und klobig, gibt es mittlerweile eine große Auswahl an sehr handlichen Sofortbildkameras. Aber nicht nur die Bauweise hat sich im Laufe der Jahre merklich verändert – auch die Technik hat große Entwicklungen durchlaufen. Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen analogen und digitalen Sofortbildkameras. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die digitalen Modelle und ihren Funktionsumfang.

Digitale Sofortbildkamera – Ausdruck nur auf Wunsch!

Sofortbildkameras zeichnen sich üblicherweise – wie der Name schon sagt – dadurch aus, dass die gemachten Bilder direkt ausgedruckt werden. Wahrscheinlich kennt jeder diesen magischen Moment, wenn dass Bild langsam aus dem Kamera-Schlitz kommt und die Entwicklung beginnt. Bei digitalen Sofortbildkameras ist die Funktionsweise jedoch etwas anders. Digitale Modelle verfügen nicht nur über eine deutlich höhere Auflösung sondern auch über eine optionale Druckfunktion. Konkret bedeutet dies, dass man geschossene Fotos zunächst auf dem integrierten Display anschauen und bei vielen Kameramodellen sogar bearbeiten kann. Auf einen Ausdruck muss man aber dennoch nicht verzichten. Bei einer digitalen Sofortbildkamera bestimmt man jedoch selbst, wann man den Ausdruck in den Händen halten möchte. Der Druck erfolgt, beispielsweise bei den digitalen Polaroidkameras, mithilfe der so genannten ZINK-Technologie. Hierbei wird vollständig auf den Einsatz von Druckertinte verzichtet! Alles was für den Ausdruck benötigt wird, befindet sich bereits im eingelegten Papier. Durch gezielte Hitzeabgabe werden unterschiedliche Farbpartikel innerhalb des Papieres aktiviert. Die Polaroid Socialmatic verfügt sogar über eine Möglichkeit, erstellte Bilder per QR-Code mit seinem Freunden zu teilen.

Analoge Sofortbildkamera – Retro-Stil

Für die klassischen Analog-Sofortbild-Kameras werden spezielle Fotofilme benötigt. Handelt es sich um ein digitales Modell, besteht hierfür kein Bedarf. Auf dem Markt erstreckt sich ein weites Feld von sehr unterschiedlichen Ausführungen. Im Allgemeinen ist hier die Digital-Kamera am häufigsten vertreten – Analog-Modelle wesentlich seltener. Originale Retro-Modelle sind meist nur im Gebrauchtzustand zu erwerben. Oft werden all diese Eigenschaften und optischen Vorzüge in den modernen Digital-Kamera-Modellen kombiniert. Viele Modelle produzieren die gemachten Bilder auch im Mini-Format. Zudem kann auf eine große Anzahl an unterschiedlichen Einstellungen wie beispielsweise Fotos im Mini-Format; 70er Jahre-Look oder das altbekannte klassische Bild zurückgegriffen werden. Die tatsächliche Foto-Qualität ist bezüglich der Modellvielfalt sehr verschieden. Trotz dessen spricht nicht zuletzt Einiges für den Retro-Stil moderner analoger- und / oder digitaler Sofortbildkameras, da hier der traditionelle Wunsch, kurz nach der Motivwahl und Aufnahme, ein Bild in den Händen zu halten erfüllt wird. Die „Sehnsucht“ nach optisch „alten“ und technisch modernen Geräten hat nicht nachgelassen – gewinnt sogar verstärkt an Nachfrage. So bleibt der Bezug zu den eigens gewählten Momenten nach wie vor absolut authentisch.